Aktuell
Positionspapier zur Integrierten Versorgung ( Managed Care)
CSS Versicherung Sursee, 31.05.2010
Tribschenstrasse 21
Postfach 2568
6002 Luzern
Offener Brief betreffend Überweisungsbestätigung an den Spezialisten
Sehr geehrte Damen und Herren
Verärgert und überrascht mussten wir in den letzten Tagen eine neue bürokratische und administrative Hürde mit ihrer Überweisungsbestätigung an den Spezialisten entdecken. In diesem Formular fordern sie uns auf, jede Überweisung an einen Spezialisten schriftlich zu bestätigen. Nachdem nun hinlänglich bekannt sein sollte, dass unser Praxisalltag mit administrativen Aufwendungen immer mehr Zeit und Energie in Anspruch nimmt ohne damit einen Mehrwert an die Qualität der medizinischen Versorgung leisten zu können, ist nun ihre neueste Kreation ein weiteres Beispiel dafür.
Wir sind der Meinung, dass die von uns bisher verfassten Überweisungsschreiben mit Angaben der medizinischen Vorgeschichte und Fragestellung an den Spezialtisten vollauf auch für ihre Administration genügen sollte. Eine zusätzliche schriftliche Bestätigung ist absolut unsinnig, doppelspurig, kostet und erhöht den administrativen Aufwand auf beiden Seiten.
Wir bitten sie daher dieses Formular sofort wieder aus dem Verkehr zu nehmen.
Ihre Aufforderung im Begleitbrief an die Versicherten, das Formular selber auszufüllen, damit der Hausarzt nur noch die Unterschrift darunter setzen kann, entspricht nicht unserer differenzierten und seriösen Arbeit. Offenbar ist ihnen der Entscheidungs- und Diskussionsprozess mit dem Patienten während der Sprechstunde nicht geläufig.
Unter einer allfälligen, zukünftigen integrierten Versorgung verstehen wir eine andere Zusammenarbeit unter Partnern und erwarten von ihnen, dass sie sich bei allfällig neuen Ideen mit uns betroffenen Hausärzten vorher in Verbindung setzen.
Besten Dank für ihre Kenntnisnahme.
Mit freundlichen Grüssen
Dr.med. J. Wey, Präsident VLuHA
Beilage: Corpus delicti
Kopie: Herrn G.Graf, Regierungsrat, Bahnhofstrasse 15, 6002 Luzern
BAG Bundesamt für Gesundheit 3003 Bern
Santésuisse, Weisenhausplatz 35, 3011 Bern
FMH Elfenstrasse 18, 3015 Bern
CSS Versicherung Office Solothurn, Dornacherplatz 7, 4501 Solothurn
Hausärzte Schweiz, Geschäftsstelle Effingerstr. 54, 3001 Bern
AeG Luzern, Schwanenplatz 7, 6004 Luzern
Neue Luzerner Zeitung, Redaktion,Maihofstr. 76,6006 Luzern
Institut Sozialarbeit und Recht, Hochschule Luzern – Soziale Arbeit
Fachseminar
Armutsbetroffene Patientinnen und Patienten:
Optimierungsmöglichkeiten im Netzwerk Hausarzt – Sozialberatung
Ausgangspunkt des Fachseminars bildet die Präsentation der Studie „Optimierung der gesundheitlichen Versorgung von Armut betroffener Patienten im Netzwerk Hausarzt – Sozialberatung“, die durch das Institut für Hausarztmedizin an der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Caritas Schweiz durchgeführt wurde. Anhand von Fallbeispielen wird dargestellt, wie sich aus den unterschiedlichen Perspektiven der Beteiligten Nutzen, Ziele und gemeinsame Nenner von Behandlung und Existenzsicherung abstimmen lassen. Dabei werden auch wichtige Aspekte zur sozialversicherungsrechtlichen Koordination, Behandlung und Existenzsicherung aufgezeigt.
Diese Themen werden mit Inputreferaten und moderierter Diskussion bearbeitet. Im Anschluss an das
Fachseminar laden die Veranstalter zum Apéro ein.
Ziele des Fachseminars Die Veranstaltung soll für Fragen der Zusammenarbeit in der Schnittstelle zwischen Hausarzt und Sozialdiensten sensibilisieren. Grundlage bilden Erkenntnisse und Empfehlungen der Studie „Optimierung der gesundheitlichen Versorgung von Armut betroffener Patienten im Netzwerk Hausarzt – Sozialberatung“.
Do 27.5.2010 14.00-16.45 im Armee-Ausbildungszentrum Luzern AAL
Dozenten
- Dr. med. Marco Zoller, Institut für Hausarztmedizin, Universität Zürich
- Hans Mangold, Master Management of Social Insurance, Hochschule Luzern, Soziale Arbeit
- Manfred Seiler, Sozialarbeiter HFS, Verantwortlicher Kompetenzzentrum Soziale Sicherheit, Hochschule Luzern, Soziale Arbeit
Dieses Fachseminar wird in Kooperation mit dem LuMed-Ärztenetzwerk, mit Centramed und Sanacare, dem Hausarztverein Luzern Agglomeraton und dem Hausarztverein Luzern Reuss, der Caritas Schweiz, der
Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und dem Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit angeboten.
Auskunft/Anmeldung: Petra Spichtig, 041 367 48 72, petra.spichtig@hslu.ch
Podiumsdiskussion im Hotel Schweizernhof, Luzern:
Welche Hausärztinnen und Hausärzte braucht die Schweiz?
Mittwoch, 26. Mai 2010, 19.00
Podiumsgäste:
- Dr. oec. HSG Arnold Bachmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung Kantonsspital Graubünden, Vizepräsident H+, Spitalrat Universitätsspital Zürich
- Dr. med. Jacques de Haller, Präsident FMH, ehemaliger Hausarzt und Past-Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (SGAM)
- Dr. iur. Cathérine Gasser, Leiterin der Abteilung Gesundheitsberufe, Bundesamt für Gesundheit (BAG)
- Dr. phil. nat. Stéphanie Mörikofer-Zwez, Präsidentin Spitex Verband Schweiz, ehemalige Gesundheitsdirektorin Kanton Aargau
- Dr. med. Marc Müller, Facharzt für Allgemeinmedizin und Innere Medizin FMH, Hausarzt, Präsident Hausärzte Schweiz
- Dr. med. Sven Streit, Arzt in Weiterbildung, Präsident Junge Hausärztinnen und -ärzte Schweiz (JHaS)
Diskussionsleitung: Dr. med. Otmar Häfliger, Ärztegesellschaft des Kantons Luzern
Anmeldung
Eine Anmeldung für die Podiumsdiskussion mit anschliessendem Apéro ist trotz freiem Eintritt erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Anmeldung bis Freitag, den 21. Mai 2010 unter Angabe des Namens und der Namen allfälliger Begleitpersonen sowie des Stichworts «Anmeldung zum SÄZ-Podiumsgespräch vom 26. Mai 2010»
- per mail via diese EMH-Seite
- via Fax: 061 467 85 56
- telefonisch unter 061 467 85 72 (jeweils vormittags)
Die Ärzte aus der ganzen Schweiz versammeln sich in Bern zur
Einreichung der Initiative 'Ja zur Hausarztmedizin'
1. April 2010: Am diesjährigen nationalen Hausärztetag versammeln sie die Hausärzte in Bern um die gesammelten Unterschriften der Initiative Ja zur Hausarztmedizin offiziell um 1100 Uhr zu übergeben.
Die Übergabe findet auf der auf der Bundeshausterrasse statt.
Zugverbindung: Luzern ab 0900 Bern an 1000 Uhr
Es sind 2 Waggons für uns Luzerner Hausärzte reserviert.
Wir rufen alle Mitglieder der Vluha auf nach Bern zu kommen und wieder ein Zeichen für die Hausarztmedizin zu setzen.
Dr. P. Hub Präsident Vluha
Am 24.3.2010 hat der Verwaltungsrat der santésuisse entschieden die
Besuchs-Inkonvenienz-Pauschale
bis min. Ende 2010 zu verlängern.
Allerdings unter einer neuen Tarifziffer, da in der neuesten Tarifversion die BIP nicht mehr berücksichtigt worden ist.
Sobald die detaillierten Angaben vorliegen werden wir Sie orientieren.
Interessant:
Warum Antdepressiva oft unwirksam sind.
(sowieso:Wer früh ins Bett geht, hat seltener Depressionen)
Zusammenarbeit mit Kantonsärztin und Kantonsapotheker
Form und Organisation der Gardasil- und Schweinegrippe-Impfungen wurden kritisiert und der Stil der Apotheken-Inspektionen hat zu Diskussionen geführt.
Wir streben eine Verbesserung des gegenseitigen Verständnisses und der Kooperation an.
Treffen mit dem VLUHA-Vorstand sind vereinbart. Anliegen bitte dem Vorstand melden!
Ein Beitrag unsererseits: Beachtung der Weisungen hier.
Notfallpraxen:
Ärzteeigene Betriebsgesellschaft für alle Notfallpraxen von Luzern, Sursee, Wolhusen soll gegründet werden.
Hausärzte Schweiz gegründet
Anlässlich des WONCA-Kongresses wurde am 17. Sept. 2009 der neue Berufsverband offiziell und feierlich gegründet. SGAM, SGIM, KHM, SGP, und weitere Fachgesellschaften fundierten als Gründungsmitglieder.
M. Müller wurde als 1. Präsident und Francois Héritier und Jürg Rufener als Vice-Präsidenten gewählt.
Ab sofort ist die offizielle homepage aufgeschaltet:
Grippeimpftag 2009: 6.November (Datum in Frage gestellt:)
Empfehlung des BAG
angesichts der Schweinegrippe und kommenden Impfung: saisonale Grippe sobald als möglich impfen, da noch nicht bekannt ist, ob die Schweinegrippe-Impfung mit Abstand und ev sogar zweimal geimpft werden soll/muss.
Stellungnahme der SGAM zur dringliche KVG-Revision durch das EDI
Stellungnahme der FMH zur Ablehnung der ärztlichen Medikamenten-Abgabe durch den Preisüberwacher
Stellungnahme der FMH zu den Sparvorschlägen des Bundesrates (Praxis/Konsultationsgebühr, Telefontriage, Senkung der Arzttarife, Spitalambulatorien)
HausarztRadioSpot1.mp3 und HausarztRadioSpot2.mp3
Effekt der neuen AnalysenListe -
RechenBeispiele auf einem GoogleSpreadsheet
zubereitet von Kollege Roman Fried, USZ - wir danken!
File zum herunterladen: EffektNeueAnalysenListe-Beispiel.xls
alte 'VLUHA aktuell' - Meldungen

